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Ostschweizblog - Subjektives aus der Ostschweiz; St. Gallen, Thurgau, Appenzell, Graubünden; Herausgeber: Reto Eugster, Rorschach


31.07.2006

Gastfreundschaft unter dem Felsen

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Das Aescher-Wildkirchli ist ein ganz besonderes Berggasthaus. Dies verdeutlicht bereits die Fotografie: Das Holzgebäude ist im Felsen unterhalb der Ebenalp verankert. Auch die in den Felsen geschlagene Wildkirchli-Kapelle, gleich neben dem Restaurant, muss man gesehen haben. “Es wird wohl einiger Stunden Wanderung bedürfen, um diesen Gasthaus-Juwel zu erreichen”, höre ich den Leser oder die Leserin verzagen. Ganz und gar nicht. Man reist ins Appenzellische Wasserauen (Nähe Appenzell), nimmt die Seilbahn zur Ebenalp und wandert spaziert gerade mal sieben bis zwölf Minuten in Richtung Seealpsee. Schon trifft man zuerst auf die Kapelle und dann auf das Gasthaus. Und was es dort zu essen gibt (zu vernünftigen Preisen übrigens), ist erstklassige Bergküche. Vom Restaurant aus lassen sich die Flugabenteuer der Gleitschirmflieger mitverfolgen. Denn die Ebenalp ist Startrampe für Abenteuer dieser Sorte.

30.07.2006

Leningrad meets Appenzell

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Es dröhnte und donnerte im (ansonsten) idyllischen Appenzell. Die Leningrad Cowboys hämmerten am diesjährigen, dreizehnten Openair ihren finnisch-russischen Sound gegen den Alpstein. Cool wars an diesem sommerlichen Appenzeller Abend. (Foto: Bühnenrücken, Aussenperspektive)

29.07.2006

Saxofon und Piano am See

DIWAN Home Jazz, Peter Lenzin (Saxofon) und Urs Gühr (Piano), spielen am Sonntag, 30.7.2006, von 17.30 bis 21.30 Uhr, auf der See-Terrasse des Hotel Metropol in Arbon. Was erwartet uns in Arbon: “Music from the heart”, expressiver Jazz. Es ist Musik für einen Sommerabend am See. Die Wetterprognosen jedenfalls versprechen Aufhellungen für die Zeit des Konzertes. Wer sich mit der Musik vertraut machen möchte, kann einen Titel downloaden (Webseite Peter Lenzin).

27.07.2006

Glühende Kunst

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Wo leuchtet diese überdimensionierte Glühbirne?

26.07.2006

Ostschweizer Städte im hinteren Mittelfeld

Das Schweizer Wirtschaftsmagazin “Bilanz” hat ein Städte-Ranking der Schweiz veröffentlicht. Dabei schafft es die Stadt St.Gallen nur gerade auf Platz 78 von 122. Insgesamt kommen die Ostschweizer Städte schlecht weg in dieser Vergleichsstudie (siehe St.Galler Tagblatt vom 26.7.). Einzig Davos hält halbwegs mit. Vielleicht hätte ein Blick in das Ostschweizblog die Vergleichsstudie beeinflusst…

19.07.2006

Schaufensteranzeige

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Angeboten werden diese Auffrischungsstunden von einem Ostschweizer Fahrlehrer.

12.07.2006

“Unbekannte zeigen Unbekanntes”

benibrack1.jpg“Menschen, die in Kontakt mit Sozialdiensten der Stadt St. Gallen stehen, zeigen anonym oder mit Namen ihre verborgenen Talente.” Um Kunst und Überlebenskunst geht es bei diesem Projekt. Ausgestellt werden die Werke vom 6. bis am 15.9.2006 in der Offenen Kirche St. Leonhard.

Das Ostschweizblog sprach mit einem der Initianten, mit dem Sozialarbeiter und Literaten Bernhard Brack, der für den kirchlichen Sozialdienst der Dompfarrei arbeitet … (weiterlesen…)

11.07.2006

Stadtsurfen in Rorschachs Zentrum

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09.07.2006

Kulturfestival St. Gallen

Im Innenhof des Historischen Museums sowie des Völkerkundemuseums in St. Gallen, also im Stadtpark, findet zurzeit das 2. Kulturfestival St. Gallen statt. Es dauert noch bis 16.7.2006. Heute Abend steht dort, was unvermeidlich ist, der Grossleinwand-WM-Event auf dem Programm. Zu den weiteren Programmpunkten nur zwei Stichworte: Sebastian Krämer titt am 11.7., die Alder Buebe am 16.7. auf. Während die Alders spielen, ist Brunch-Time angesagt. Und wenn wir schon mal beim Kulinarischen sind: Die Focacceria serviert, passend zu den Anlässen, kleinere und grössere Gerichte. Alle Details unter Kulturfestival.ch.

06.07.2006

Bloggender Slam-Poet

Die Slam-Szene ist auch in der Ostschweiz aktiv. Dies beweist beispielsweise Etrit Hasler, ein Pionier des Poetry Slams in St.Gallen, mit seinem eigenen Blog, dem Haslog…

04.07.2006

Adieu Gambrinus

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Eine Stadt verändert laufend ihr “Gesicht”. Auch St. Gallen. In diesen Tagen wird beim Hotel Einstein grossräumig abgebrochen. Entstehen wird ein Kongresszentrum. Von der Umgestaltung betroffen ist unter anderem das Gambrinus. Dort wirteten einst die Grafs und später wurde aus dem “Gambi” ein Jazzlokal, das zeitweise beachtenswerten Jazz bot. Von vielen zu spät entdeckt und vermutlich eh zu klein, um wirklich zu rentieren… Vor allem für ehemalige Studentinnen und Studenten der Ostschweizerischen Schule für Sozialarbeit (OSSA) bleibt das “Gambi” als Studienlokal in Erinnerung. Die Schule befand sich in Beizennähe (oder umgekehrt?). Wir wären alle nicht das geworden, was wir ohnehin nicht sind, wenn wir nicht regelmässig im Gambrinus verkehrt hätten. Eine Stadt verändert laufend ihr “Gesicht”. Sogar St. Gallen.

03.07.2006

St. Gallen: “Anschluss ein bisschen verpasst”

Hannes Nussbaumer beschäftigt sich im Tages-Anzeiger (1.7.2006, Seite 4) mit St. Gallen. Das Fazit des Artikels ist rasch zusammengefasst, und zwar mit einem Satz des Stadtratskandidaten Thomas Scheitlin: “Die letzten grossen Würfe stammen aus den 60er-Jahren”. Architektonische Beachtung beispielsweise hat nichts erreicht, was in letzter Zeit gebaut wurde. Scheitlin wird auch mit der Bilanzaussage zitiert:

“Die Stadt hat den Anschluss ein bisschen verpasst.”

Zu einem solchen Urteil kommt im Falle St. Gallens auch, wer nicht aus politischer Sicht argumentiert. Es genügt der lose Vergleich von St. Gallen beispielsweise mit Winterthur oder dem Vorarlbergischen Dornbirn. Als Kulturhauptstadt konnte sich St. Gallen bisher - im Städtevergleich betrachtet - nicht etablieren. Kein boomendes Zentrum weit und breit. Und die Einwohnerzahl stagniert.

02.07.2006

Rheinschwimmen

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Vor Schaffhausen liegt das Paradies. Genauer: Vor Schaffhausen gibt es einen Ort, der den Namen Paradies trägt. Anders als beim biblischen Paradies, wird im Schaffhausischen zwischen Alt- und Neuparadies unterschieden. Beim Im Paradies ist an Tagen wie heute das Rheinschwimmen angesagt. Etwas versteckt zwischen Bäumen gibt es zahlreiche Einstiegsmöglichkeiten in den Rhein.