24.08.2010
Zum zweiten Mal nach 2009 hat die Stadt Rorschach eine Stelle als Schatzsucher/in (10 Stellenprozente) ausgeschrieben. Im Jahre 2011 gilt das Hauptaugenmerk in erster Linie den besonderen Stärken, Kompetenzen und Talenten der Rorschacher Bevölkerung. Eine klassische Aufgabe im Sinne des Empowerments, die sich im Speziellen auch an diplomierte und angehende Sozialarbeiter/innen richtet. Interessierte Personen bewerben sich bis 31. August bei der Stadtkanzlei Rorschach.
Stellenausschreibung:
http://www.rorschach.ch/index.asp?site=1&topic_id=8&m=8&g=0&newsid=543
Hintergrundinformationen:
http://stadt-als-buehne.ch/stadtfiguren/schatzsucher/
20.08.2010
Lange ging es Rorschach als Industrie-Kleinstadt gut. Der erste Knacks kam anfangs der 1970er Jahre: Rorschach hatte als kleinste Gemeinde im aufkommenden Trend zu Wohneigentum kein Bauland anzubieten. Wenig später folgte der Zusammenbruch der Feldmühle, des grössten Arbeitgebers. Und Mitte der 90er Jahre kam es zu einer Abwanderungswelle als Folge breiter Unzufriedenheit. „Einer der Gründe war der schlechte Ruf der Schulen angesichts grosser Ausländeranteile“, sagt der heutige Rorschacher Stadtpräsident Thomas Müller. „Es gab keinen Streit in der Stadt – die Abstimmung erfolgte mit dem Zügelwagen“. (weiterlesen…)
24.09.2006

Nicht in der Ostschweiz gelegen, aber von der Ostschweiz aus gut erreichbar, ist der Affenberg in Salem. Salem liegt in der Nähe von Friedrichshafen. Die Berberaffen, die in Salem hausen, sind nicht zahm, jedoch aus der Nähe beobachtbar. Sie bewegen sich frei in einem grösseren Waldstück und zeigen sich für Popcorn-Fütterungen zutraulich. Vom Aussterben bedroht, finden die Affen in Salem ein Schutzgebiet. Immer wieder werden Salem-Affen ausgesiedelt und der Wildnis anvertraut. Bevor der Besucher Zutritt zum Affenberg erhält, wird er in die Verhaltensregeln im Umgang mit den Affen eingeführt.
11.08.2006
Pfeifende Frösche im Botanischen Garten, ein Kunstguss um Mitternacht oder einfach nur ein Gang durchs Kunstmuseum, wenn es draussen bereits dunkel ist - am Samstag 9. September findet die dritte Museumsnacht in St. Gallen statt. Näheres erfährt man (demnächst) auf der Internetseite der Museumsnacht.
09.08.2006
Was macht eigentlich einen Helden aus? Er oder sie rast mit einem selbst gebastelten Gefährt um die Wette und zeigt dabei keine Furcht. So zumindest werden die Helden am Heldenrennen verstanden. Dieses spektakuläre Seifenkistenrennen, bei dem es nicht nur um Geschwindigkeit, sondern auch um Originalität geht, findet am 26. August inmitten von St. Gallen statt.
31.07.2006

Das Aescher-Wildkirchli ist ein ganz besonderes Berggasthaus. Dies verdeutlicht bereits die Fotografie: Das Holzgebäude ist im Felsen unterhalb der Ebenalp verankert. Auch die in den Felsen geschlagene Wildkirchli-Kapelle, gleich neben dem Restaurant, muss man gesehen haben. “Es wird wohl einiger Stunden Wanderung bedürfen, um diesen Gasthaus-Juwel zu erreichen”, höre ich den Leser oder die Leserin verzagen. Ganz und gar nicht. Man reist ins Appenzellische Wasserauen (Nähe Appenzell), nimmt die Seilbahn zur Ebenalp und wandert spaziert gerade mal sieben bis zwölf Minuten in Richtung Seealpsee. Schon trifft man zuerst auf die Kapelle und dann auf das Gasthaus. Und was es dort zu essen gibt (zu vernünftigen Preisen übrigens), ist erstklassige Bergküche. Vom Restaurant aus lassen sich die Flugabenteuer der Gleitschirmflieger mitverfolgen. Denn die Ebenalp ist Startrampe für Abenteuer dieser Sorte.
02.07.2006

Vor Schaffhausen liegt das Paradies. Genauer: Vor Schaffhausen gibt es einen Ort, der den Namen Paradies trägt. Anders als beim biblischen Paradies, wird im Schaffhausischen zwischen Alt- und Neuparadies unterschieden. Beim Im Paradies ist an Tagen wie heute das Rheinschwimmen angesagt. Etwas versteckt zwischen Bäumen gibt es zahlreiche Einstiegsmöglichkeiten in den Rhein.
28.05.2006

Grünvariation am Sämtisersee. In der Nähe dieses Bergsees gibt es das Berggasthaus Plattenbödeli. Und dort ist die Röschti Spezialität des Hauses. Sie wird goldbraun gebraten serviert. Mit dem würzigen Appenzeller Käse überbacken, ist sie als Chäsröschti zu haben: der Klassiker. Aber auch die anderen Gerichte, die einem im Plattenbödeli serviert werden, zeugen von engagierter Küche. Wie gelangt man zum Plattenbödeli? Der Aufstieg beginnt in Brülisau. Es erwartet einen ein steiler, aber unproblematischer Aufstieg (Naturstrasse). In 40 bis 60 Minuten erreicht man die Hochebene. Dies als sommeraktueller Tipp für Zürcher und andere Ostschweiz-Laien.
11.05.2006
Das Kultur-, Ferien- und Seminarhotel Schloss Wartegg in Rorschacherberg hat es in die Liste der Historic Hotels geschafft. Eine solche Ehre ist bislang nur wenigen Schweizer Hotels zuteil geworden. Die Geschichte des Schlosses ist bewegt. Ab 1919 soll die Kaiserin Zita im Schloss Exil gefunden haben. 2000 ist es zur Wiedereröffnung gekommen, Christoph und Angelika Mijnssen hatten 1994 das Schloss übernommen. Schloss Wartegg fällt auch durch eine gute Küche sowie durch ein überzeugendes Konzertprogramm auf. Hauptsächlich Klassik und Jazz sind angesagt. Dass bei vielen Hotelzimmern der Blick über den Bodensee inklusiv ist, dass ein prächtig-üppiger Rosengarten zum Schloss gehört, wie auch bestaunenswerte Mammutbäume: Auch dies muss hier erwähnt werden.